Podcastgespräch

Im Juni 2022 war ich als Experte zu Gast in Aschaffenburg um an einem Gespräch zur Kommunikation via Videotelefonie teilzunehmen. Das Ergebnis ist inzwischen online und via Spotify, Deezer, Apple & Co. abrufbar.

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Call for Papers

Bilder des Krieges. 2023. Grabbe, Held. Marburg: Büchner Verlag.


Buchbeitrag

Neuer Artikel! Dieses Mal zum Thema Körper und Verkörperlichung in der Videotelefonie. Der Beitrag gibt einen kleinen direkten Einblick in meine Forschungspraxis und in mein Ph.D.-Thema und erscheint im Atlas der Datenkörper bei transcript als Open Access! Vielen Dank an der Stelle auch an die HerausgeberInnen Marlene Bart, Johannes Breuer und Alex Leo Freier.

Atlas der Datenkörper. 2022. Bart, Breuer, Freier. Bielefeld: transcript.


Call for Papers

Beyond Media Literacy. 2023. Grabbe, McLuhan & Held. Marburg: Büchner Verlag.


Herausgeberschaft

Zusammen mit Johannes Breuer und Goda Plaum habe ich die 34. Ausgabe der IMAGE – Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft herausgegeben. Diese vereint Beiträge die im Rahmen des 2. Nachwuchskolloquiums der GiB, das am 16. Oktober 2020 unter dem Titel (Eigen)Bild an der Bauhaus- Universität Weimar stattfand, vorgestellt und diskutiert wurden. Das Symposium ging von Überlegungen zu einer Neufassung des Eigenbildes angesichts seiner Ubiquität in den rezenten medialen Umwelten aus. Digitale Endgeräte, allen voran das Smartphone, bieten sich mit ihren Frontkameras als regel-rechte ‚Eigenbildmaschinen‘ an. Prominent eingebettet erscheinen diese Eigenbilder in der Videotelefonie, die uns permanent mit dem eigenen medialen Spiegelbild konfrontiert. Die Mechanik der Spiegelung einer kreativen Schöpfung in der Nutzung des Devices kann – so unser Ausgangspunkt – als soziotechnische Konstante interaktiver Medien aufgefasst werden.

Ergänzt wird die Ausgabe durch ein von Johannes Breuer und mir verfasstes Editorial zu Konfigurationen des Eigenbildes.

Wirft man einen Blick auf die die mediale Umwelt, so tauchen zahlreiche Phänomene auf, die sich unter den Begriff des Eigenbildes subsumieren lassen. Ob als abstrakte Konstruktionen oder konkrete Bilder, werfen sie Fragen nach ihren Formen und Funktionen, aber auch nach ihrem Wandel durch neue Tech-nologien auf. In den hier vorgelegten Beiträgen soll in interdisziplinärer Perspektive untersucht werden, wie sich Eigenbilder und Selbstbilder charakterisieren lassen, welche Besonderheiten sie aufweisen und welche Entwicklungen sich dabei abzeichnen. 

Breuer, Johannes; Held, Tobias; Plaum, Goda (Hg.): IMAGE. Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft. Heft 34, Jg. 17 (2021), Nr. 2. DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/16319.

Zur Ausgabe


Herausgeberschaft

Eric McLuhan and the Media Ecology in the XXI Century. 2021. Grabbe, Ruf & Held (Hg.). Marburg: Büchner-Verlag.

Im Mai 2021 erschien mein allererstes Buch als Mitherausgeber – etwas, worauf ich ehrlich gesagt ziemlich stolz bin. Das Buch hat in der Anfertigung einiges an Arbeit und Mühen in Anspruch genommen, auch da es eine Hommage an McLuhans „Medium is the massage“ darstellen soll(te). Umso zufriedener bin ich/ sind wir mit dem tollen Ergebnis! Gebührenden Dank gilt hierbei insbesondere Andrew McLuhan, dem Sohn von Eric und Enkel von Marshall McLuhan, meinen beiden Mitherausgebern die all das erst ermöglicht haben sowie dem Büchner-Verlag.


Radiointerview

Am 30. Dezember 2020 war ich als Interviewgast live in der WDR 3-Sendung Mosaik zu Gast um mit Moderator Michael Struck-Schloen über das Jahr 2020 aus Perspektive der Videotelefonie zu sprechen.


Call for Papers

Kunst, Design und die Technisierte Ästhetik. 2023. Grabbe, Wagner & Held (Hg.). Marburg: Büchner-Verlag.


Radiointerview

Für einen Radiobeitrag im Rahmen der WDR 5-Sendung „Der Nachmittag“ (ehemals Scala) wurde ich von Radiomacherin Claudia Friedrich interviewt. Der Beitrag lief am 11. Mai 2020 um 14 Uhr.

Radiobeitrag bei WDR 5 vom 11. Mai 2020

»Telekommunikation ist heute mehr als IN. Sie ist weltumspannend und körperlos. Sie schert sich nicht um Raum und Zeit, sorgt für social distancing und simuliert Verbundenheit. Skype & Co lösen also einen alten Menschheitstraum ein, über Entfernungen miteinander im Gespräch zu sein, per Bild und Ton. Und doch bleibt der Videotelefonie der ganz große Durchbruch verwehrt. Warum eigentlich? Scala skypt mit dem Medienforscher Tobias Held.«


Tagungsorganisation

Zusammen mit Johannes Breuer veranstalte ich am 16. Oktober 2020 das zweite Nachwuchskolloquium der Gesellschaft für interdiszilinäre Bildwissenschaften an der Bauhaus-Universität in Weimar. Das Thema der Veranstaltung ist ›Eigenbild‹ und richtet sich an Forschende aus dem Design, der Kunst, der Medienwissenschaften und andere wissenschaftliche Bereiche, die sich mit dem Bild auseinandersetzen.


Monografie

„Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen. […] Schreiben ist der verzweifelte Versuch, der Einsamkeit etwas Würde abzuringen – und etwas Geld!“ aus „Der Schrecksenmeister“ von Walter Moers. 

Das erste eigene Buch in den Händen zu halten ist ein Moment auf den ich lange hingearbeitet und -gefiebert habe. Und nun ist es endlich soweit! Ein unfassbares Gefühl, das sich am ehesten mit einer Mischung aus Stolz und Erleichterung beschreiben lässt. 🙂 Vielen Dank an dieser Stelle auch an meinen Verlag, der all das erst möglich gemacht hat sowie an all jene, die mich dabei unterstützt haben.


Tagungsorganisation

Grenzen sind allgegenwärtig: Ob als Zäune oder Landesgrenzen, Sprachbarrieren oder Dissens zwischen Fachexperten, als natürlich gegeben in Form eines Flusses oder in künstlich erzeugten, virtuellen Welten, in Form von Belastungsgrenzen und Verantwortungsbereichen, zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, zwischen Faktischem und Postfaktischem, zwischen Autonomie und Abhängigkeit. Auch unsere Haut ist eine dynamisch-atmende Begrenzung, die wächst, altert, sich erneuert. Sie ist Grenze jeder taktilen Berührung und schafft dabei doch Verbindung. Sie umschließt lebende Körper, schützt den individuellen Innenraum. Zugleich ist ihre Durchlässigkeit lebenswichtig. Sich aus ihr zu lösen, wäre tödlich. Die Haut – sie verdeutlicht die Omnipräsenz wie die existenzielle Bedeutung von Grenzziehungen.

Grenzen unterliegen permanenten Aushandlungsprozessen: Sie werden übertreten, verschoben, geöffnet, neu ausgehandelt. Die Grenzen der eigenen Disziplinen als etwas zu Überwindendes im Dienste eines neuen Kunst- und Wissenschaftsverständnisses zu deuten, sich entwickeln zu und am Anderen, sich finden über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Disziplinen, durch ein sich miteinander in Beziehung setzen – dieses visionäre Vorhaben steht seit 100 Jahren programmatisch für das Bauhaus, das in Weimar seinen Anfang nahm.
Die „Young Bauhaus Research Conference 2018“ der Bauhaus Universität Weimar greift diesen Grundgedanken des Bauhauses auf und fragt: Was prägt Grenzen und wozu werden sie heute und zukünftig gebraucht? Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Fachbereichen, Künstler- und Designer*innen treten in einen interdisziplinären Diskurs in Panels und Gesprächsrunden sowie Workshops und Performances.

Ich war Teil des interdisziplinären Teams, das die Konferenz „[dis]solving boundaries“ in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Research School organisiert hat.

5.-6. Juli 2018, Bauhaus Universität Weimar